Auf den ersten Blick wirkt das Militärhistorische Museum aggressiv und aufwühlend. Der historische Altbau hat eine klare Gliederung, regelmäßige Fensterachsen und eine Ordnung die Stabilität und Autorität vermittelt. Diese Ordnung wird jedoch gestört durch einen riesigen, keilförmigen Neubau aus Stahl und Glas, welcher den Altbau diagonal durchbricht. Der Neubau ist kein eigenständiges Gebäude, sondern ein Eingriff in ein bestehendes Bauwerk. Im Inneren setzt sich die dekonstruktivistische Gestaltung mithilfe von schrägen Wänden, geneigten Böden und ungewöhnlichen Raumachsen fort.